Das Getriebegehäuse ist die Hauptstrukturkomponente des Getriebes und dient in erster Linie dazu, interne Getriebekomponenten (wie Zahnräder, Wellen, Lager usw.) zu stützen, zu sichern und zu schützen. Gleichzeitig bildet es einen geschlossenen Raum, um Schmier-, Wärmeableitungs- und Lastübertragungsfunktionen zu erfüllen.
Kernfunktionen:
Unterstützung und Positionierung: Bietet eine präzise Montagebasis für Zahnräder, Wellen, Lager usw. unter Beibehaltung der relativen Positionsgenauigkeit.
Lastaufnahme und Kraftübertragung: Widersteht den periodischen Stoßbelastungen, die durch das Ineinandergreifen von Zahnrädern entstehen, und erhöht die Steifigkeit durch Strukturen wie Rippen und Vorsprünge.
Abdichtung und Schmierung: Bildet einen geschlossenen Hohlraum mit integrierten Ölnuten, Ölindikatoren und Ölkanälen, der eine Spritz- oder Umlaufschmierung ermöglicht und Öllecks verhindert.
Wärmeableitung: Einige Gehäuseaußenflächen sind mit Kühlrippen oder integrierten Ölkühlkanälen ausgestattet, um die Betriebstemperatur zu kontrollieren (normalerweise Öltemperatur ≤ 80℃).
Typische Materialauswahl:
Grauguss (HT200/HT250): Geeignet für 80 % der herkömmlichen Reduzierstücke, bietet gute Stoßdämpfung und niedrige Kosten.
Gussstahl (ZG270-500): Wird in Hochleistungs- und Stoßszenarien wie Bergbaumaschinen verwendet.
Geschweißte Stahlplatte (Q235): Geeignet für kundenspezifische Kleinserienfertigung mit kurzem Herstellungszyklus.
Leichtmetalllegierungen (Aluminium, Magnesium): Werden in modernen Konstruktionen zur Gewichtsreduzierung verwendet, insbesondere in der Windkraft, der Automobilindustrie und anderen Bereichen.
Anwendungsgebiete: Industrieausrüstung: Reduzierer, Mischer, Extruder usw. Transport: Automobilgetriebe, Hochgeschwindigkeitsbahntraktionsgetriebe, Lokomotivachsgetriebe.
Energieausrüstung: Windturbinengetriebe.